Banksy bedient sich der Taktiken der Kommunikationsguerilla und der Adbusters um eine alternative Sichtweise auf politische und wirtschaftliche Themen zu bieten. Er verändert und modifiziert dabei oftmals bekannte Motive und Bilder. Allerdings hat er auch schon Auftragsarbeiten für wohltätige Zwecke angenommen (z. B. Greenpeace).
Neben seinen Graffiti hängt Banksy auch eigene Arbeiten ungefragt in Museen auf. Sowohl im Londoner Tate Modern, New Yorker Museum of Modern Art, Metropolitan Museum of Art, the Brooklyn Museum, American Museum of Natural History, sowie im Louvre hingen 2005 unbemerkt seine Arbeiten. Im Mai 2005 wurde Banksys Version einer Höhlenmalerei, die einen jagenden Menschen mit Einkaufswagen zeigte, im British Museum gefunden.
Im September 2006 bearbeitete er das Debütalbum Paris von Paris Hilton und verteilte 500 Kopien der Fälschung in diversen britischen Plattenläden. Unter anderem zeigt ein Foto Hiltons Körper mit einem Hundekopf. Des Weiteren ist die Musik auf den CD Eigenkompositionen von Banksy gewichen. Die Stücke bestehen aus schlichten Rhythmen mit Ausrufen Hiltons („That's Hot!“). Ebenfalls im September 2006 installierte er eine Skulptur eines Guantanamo-Häftlings in einer Disneyland-Park-Attraktion.
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